Sven Tjaben kommt aus Bremen. Er studierte in Hamburg an der Schule für Schauspiel. Mehrjährige Engagements in Dortmund und Göttingen folgten, in denen er zahlreiche Hauptrollen spielte: er war Mozart in „Amadeus“, Romeo und Macbeth, Wilhelm in „The Black Rider“(William Burroughs/Tom Waits) und Franco in „Trainspotting“.
Die Regie und Choreographie von Vivienne Newport zu Heinrich Heines Tanzpoem „Der Doktor Faustus“ verstärkte seine Begeisterung für ungewöhnliche Theaterformen. Auch sein musikalisches Talent - Gesang, Mandoline, Gitarre und Piano - setzt er gerne in Inszenierungen ein.


Seit 1998 lebt er in Berlin und ist freiberuflich tätig. Er spielte an verschiedenen Theatern in Berlin, in Hamburg (Reineke Fuchs von Goethe, Regie: Michael Bogdanov) und am Staatsschauspiel Dresden. In „Der Fall Furtwängler“ von Ronald Harwood (Regie: Fred Berndt) war er u.a. mit Charles Brauer und Manfred Zapatka mehrmals auf Tournee. Außerdem spielte er in letzter Zeit häufiger in Komödien zu sehen, wie in München in der Komödie am Max II in „Geliebter Feigling“ von Francoise Sagan und in Berlin im Theaterdiscounter als Fürst Oblomow in „Amnesie“ von Milo Rau (nach Gontscharoff).
Zur Zeit ist er als William Shakespeare und als Musiker in „Es war die Lerche“ von Kishon am Volkstheater Rostock zu sehen.


Seit 2002 arbeitet Sven Tjaben mit der Regisseurin Nora Somaini zusammen: in „Kühltransport“ von Maxim Biller (TiF, Dresden), „Macbeth“ von Heiner Müller (sophiensaele Berlin) und „Das Begräbnis“- einer Stückentwicklung, die auf internationalen Festivals in Berlin, Hamburg, Bern, Jena und beim Züricher Theaterspektakel zu sehen war. In dieser Spielzeit folgten Sosias in Heinrich von Kleists „Amphitryon“ am Theaterhaus Jena sowie „Credits“ von Henning Bochert (sophiensaele Berlin).


Er entwickelt außerdem musikalische Programme wie „Juckeln gehen oder: Der Nachbar in der Nachtbar“ – Musikprogramm mit Rocksongs und Schlagerschmalz am Theater Dortmund, oder
„Eine ungeheure Gier nach Frühstück und nach Leben - Stumpfsinn in Versen“ mit Gedichten, Texten und Liedern zur Gitarre von Joachim Ringelnatz.

In Vorbereitung ist „Meine Frau will mich vergiften“ mit Texten und Liedern von Fritz Grasshoff.


Lesungen: „Unterwegs“ von Jack Kerouac mit Musik von Charlie Parker/ Jazzquintett mit Christoph
Busse (p), Fritz Feger (b), Uli Orth (sax)...

„Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence“ von Ludwig Tieck, Musik Johannes Brahms, mit Leslie Leon (Gesang) und Raminta Lampsatis (Klavier).

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Email Sven Tjaben: sven.tjaben@berlin.de

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